Gesamtschule-Kohlscheid

09. Mai 2018

Aktuelles

- NICE - Nichtrauchen ­Ist Cool Euregio

Di, 29. Mai 2018
09:00 Uhr, Der 6. Jg. besucht die Info-Veranstaltung im Uni-Klinikum Aachen.

Fronleichnam

Do, 31. Mai 2018 Feiertag - unterrichtsfrei

Ausgleichstag für Projektfest - unterrichtsfrei

Fr, 01. Juni 2018

Schulpflegschafts­sitzung

Di, 05. Juni 2018 18:00 Uhr - Konferenzraum Standort I

RWTH-Besuch

Mi, 06. Juni 2018
Die Technikkurse der Klassen 5c und 5d besuchen das Institut für Eisen­hütten­kunde

RWTH-Besuch

Do, 07. Juni 2018
Die Technikkurse der Klassen 5a und 5b besuchen das Institut für Eisen­hütten­kunde

Unterrichtsfrei wg. Lehrerfortbildung

Mi, 13. Juni 2018

Sportfest

Fr, 15. Juni 2018 Oststadion

Schulkonferenz

Mi, 20. Juni 2018 17:00 Uhr im Konferenzraum Standort I


Europa erleben -
„Grenzen ade“

Am Montag (7.5.) und am Mittwoch (9.5.) fand bei uns in diesem Jahr ein Projekt zur Europawoche 2018 statt – und ich durfte teilnehmen! Organisiert wurde das Projekt wie jedes Jahr von ein paar Lehrern unserer Schule.


Am Montag haben wir in den ersten beiden Stunden besprochen, was „Euregio“ eigentlich bedeutet und gelernt, dass dieses Wort eine Mischung der Begriffe „Europa“ und „Region“ ist. Anschließend haben die Lehrer uns eine Karte gezeigt, auf der man sehen konnte, wo die Grenzen zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden lagen. Hier konnte man sogar auch die Städte sehen, die von den Grenzen betroffen waren. Zu einzelnen Städten und Ländern haben wir in Gruppen dann Steckbriefe entworfen und haben sie und ihre Geschichte so besser kennengelernt. Die Städte und Länder sollten wir dann aus Pappe ausschneiden, damit wir die Teile dann wieder zusammenfügen und aufhängen konnten. Die, die früher fertig geworden sind, sollten eine Flagge für die Euregio entwerfen.

In den nächsten beiden Stunden haben wir darüber geredet, wie schwer es früher war ins andere Land zu kommen. Heute ist es ganz einfach von Deutschland nach Belgien oder Holland zu reisen, doch früher musste man viel mehr machen, und weil das so schwer war, haben manche Menschen einfach ihre Einkäufe versteckt, damit der Zoll sie nicht sieht. Das zu hören war sehr spannend.


Toll war, dass wir uns danach eigene Schmuggelgeschichten ausdenken durften. Wir haben die aber nicht einfach nur so aufgeschrieben, sondern wir sollten das so machen, dass jeder erstmal bei seiner Geschichte nur ungefähr 5 Sätze schreibt. Dann sollte man die Geschichte weitergeben an verschiedene andere Schüler bis sie fertig war. Dann konnte man seine Geschichte noch laut vorlesen. Da waren ein paar sehr verrückte Geschichten bei.

Am Ende des Tages haben wir noch ein Lied geprobt, das „Ach du lieber Augustin“ hieß. Das sollten wir dann zusammen mit einem kleinen dazu passenden Tanz am Mittwoch dem Bürgermeister von Herzogenrath vorsingen, weil die Niederländer ein sehr ähnliches Lied haben. Es hat die gleiche Melodie, wird aber zu Nikolaus gesungen.


Bürgermeister von den Driesch
begrüßt die Schüler/innen

EBC - ein Gebäude auf der Grenze gebaut
Am Mittwoch sind wir mit dem Bus zum Eurode Business Center in Herzogenrath/Kerkrade gefahren. Das EBC ist ein Gebäude, das auf der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden gebaut wurde und in dem in verschiedenen Gebieten gemeinsam gearbeitet wird.

Start des Geocaching
Unser Bürgermeister Herr von den Driesch hat uns im EBC begrüßt und dann haben wir auf der Neustraße, begleitet von Frau Patricia Kruytzer vom EBC, ein Geocaching gemacht.

So sah die Neustraße einst aus.
Die Neustraße ist eine lange Straße in deren Mitte genau die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden verläuft.

Rest der Grenze auf der Neustraße / Nieuwstraat
Früher wurde hier viel geschmuggelt. Meine Gruppe hat das Geocaching gewonnen und wir haben sogar einen Preis bekommen.


Im Zollmuseum in Locht

Im Zollmuseum in Locht
Danach sind wir zum Zollmuseum Friedrichs gefahren, wo uns ein ehemaliger Zöllner, Herr Cremer, noch mehr über die Grenzsituation erzählt hat. Hier haben wir viele weitere interessante Schmuggelgeschichten gehört und sogar einige Schmuggelwaren gesehen. Es gab z.B. viele ausgestopfte Tiere und gefälschte Markensachen, die über die Grenze geschmuggelt wurden. Das war sehr spannend.


Im Zollmuseum in Locht

Im Zollmuseum in Locht

Beschlagnahmtes Schmuggelgut

Beschlagnahmtes Schmuggelgut

Beschlagnahmtes Schmuggelgut

Vor dem Zollmuseum

Daumen hoch - ein toller Vormittag ist vorbei.

Pressebericht: „Hier gibt es Europa zum Anfassen“ [Super Mittwoch - Ausgabe Herzogenrath] 16.05.2018

Bericht: Alina S., 5d, Fotos: HAGL